Touristische Sehenswürdigkeiten in der Bretagne
Die westfranzösische Region Bretagne hat neben ihrer beeindruckenden Natur mit rauen Felsküsten und weiten Sandstränden auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Mehr als 4000 Schlösser und Burgen sowie zahlreiche Monumente aus der Megalith-Kulture zeugen von der langen Geschichte der Region.
Die Abtei Mont-Saint Michel ist wahrscheinlich die Hauptsehenswürdigkeit der Bretagne. Sie liegt auf einer felsigen Insel im Ärmelkanal an der Mündung des Couesnon, etwa einen Kilometer vor der Küste im Wattenmeer. Der Fluss markiert die Grenze zwischen der Bretagne und der Normandie. Die Abtei wurde im 10. Jahrh. gegründet und im 13. Jahrh. um den mehrgeschossigen Klosterbau erweitert. Auf dem 1877 errichteten Damm kann man die faszinierende Klosteranlage gezeitenunabhängig trockenen Fußes erreichen.
Eine Sehenswürdigkeit wesentlich älteren Datums sind die Megalithfelder von Carnac. Man schätzt dass die über 2 500 mehere Tonnen schweren Hinkelsteine vor 4 000 - 6 000 Jahren dort platziert wurden. Bis jetzt sind weder deren Sinn noch der Transport der Steine wirklich geklärt.
Die historische Altstadt von Rennes mit ihren Bauwerken ist eine weitere Sehenswürdigkeit der Bretagne. Auf halbem Wege zwischen Rennes und Vannes sollte man noch einen Abstecher zum prächtigen Chateau de Josselin am Ufer des Oust machen. Seine mächtigen Rundtürme verleihen dem Schloss eine herbe Schönheit.